Kontakt

Postanschrift

  • BStU, Außenstelle Gera
  • PF 11 07
  • 07501 Gera

Dienstanschrift

  • BStU, Außenstelle Gera
  • Hermann-Drechsler-Straße 1
  • 07548 Gera

Öffnungszeiten

Mo - Do 8.00 - 17.00 Uhr
Fr 8.00 - 14.00 Uhr
Sa, So: nach telefonischer Anmeldung

Öffnungszeiten Dauerausstellung
Mo - Do 9.00 - 17.00 Uhr
Fr 9.00 - 14.00 Uhr
Sa, So: nach telefonischer Anmeldung

Führungen
Terminvereinbarung:
Telefon (0365) 55 18-0
Fax (0365) 55 18-42 19
E-Mail astgera@bstu.bund.de

Archivleiter/in

Tina Wiemer; Außenstellenleiter: Reinhard Keßler (kommisarisch)


  • rd. 4.000 lfm

    Bestand

  • 1947 - 1989/90

    Laufzeit


Archivgeschichte

Im Archiv der Außenstelle Gera des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU) wird die Hinterlassenschaft der für den ehemaligen Bezirk Gera zuständigen Bezirksverwaltung des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit der DDR (MfS) verwaltet, archiviert und auf Dauer aufbewahrt. Die Überlieferung umfasst die Unterlagen der Bezirksverwaltung Gera und der 11 Kreisdienststellen Eisenberg, Gera, Greiz, Jena, Lobenstein, Pößneck, Rudolstadt, Saalfeld, Schleiz, Stadtroda und Zeulenroda sowie der Objektdienststelle Zeiss Jena.

Von den 1990 aufgefundenen etwa 4.200 laufenden Metern (lfd.M.) Unterlagen war nur etwa die Hälfte durch die Staatssicherheit selbst archiviert worden. Das bedeutet, nur diese Akten waren über Findmittel wie Karteikarten oder Dateien für Akteneinsichten und Auskünfte usw. nutzbar. Diese archivierten Ablagen der Stasi sind überwiegend zu observierten Personen und zu inoffiziellen Mitarbeitern angelegte Akten.

Der andere Teil war zum Zeitpunkt der Auflösung der Staatssicherheit noch in Benutzung durch die Stasi-Mitarbeiter und lagerte in deren Dienstzimmern und Schränken.

Dieses teilweise personenbezogene Schriftgut ist mit vom BStU erstellten Karteien zugriffsfähig. Die sachbezogenen Unterlagen können erst durch fortlaufende archivische Erschließung für den Bürger zur Akteneinsicht oder zur historischen Forschung nutzbar gemacht werden.

Neben Schriftgut gehören zahlreiche Fotos, Negative, Filme, Videos, Tonbänder, Kassetten sowie topographische Karten und Pläne zur Hinterlassenschaft der Stasi im ehemaligen Bezirk Gera. Hinzu kommen noch mehr als 1 Million Karteikarten auf denen Namen, Geburtsdaten, Adressen und weitere Hinweise zu den betreffenden Personen gespeichert sind. Außerdem befinden sich 576 Behältnisse mit zerrissenem Schriftgut in einem Lager in Magdeburg.

Heute stehen in der Außenstelle Gera für die Nutzung zur persönlichen Akteneinsicht oder Forschung ca. 3.880 laufende Meter erschlossener Unterlagen zur Verfügung.