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Öffnungszeiten

Nach Absprache.

Archivleiter/in

Dagmar Weitbrecht


  • 700 lfm

    Bestand

  • ab 1992

    Laufzeit


Archivgeschichte

Am 1. Januar 1992 startete der Mitteldeutsche Rundfunk seine neuen Programme, jedoch an zwei unterschiedlichen Produktionsstandorten. Unter schwierigen Bedingungen begann das MDR Fernsehen in Thüringen im ehemaligen Kulturhaus der DDR-Staatssicherheit in Gera. Am 2. Januar 1992 wurde das erste „Thüringen Journal“ gesendet. MDR1 Radio Thüringen ging pünktlich um Mitternacht am 1. Januar 1992 auf Sendung. Standort war die ehemalige Nietzsche-Gedächtnishalle in Weimar, die seit 1946 Rundfunkstudios beheimatete. Mit dem Sendestart begann auch die Arbeit der Archive. Entsprechend der Sendetechnik wurde beim Fernsehen mit Beta-Kassetten gearbeitet, die dann auch die Archivbestände bildeten. Seit 2000 wird mit DVCPro-Kassetten (digital aufgezeichnet, produziert und archiviert) gearbeitet. Verwaltet wird hier die Überlieferung aller im MDR Landesfunkhaus Thüringen produzierten Fernsehsendungen wie beispielsweise "Thüringen Journal", "Unterwegs", "Rucksack", "MDR Garten" und "Thüringen exklusiv". MDR1 Radio Thüringen sendete bis ca. 1999 analog, die Beiträge wurden auf Tonbändern aufgenommen und archiviert. Im Jahr 2000 mit dem Umzug in das neugebaute MDR Landesfunkhaus in Erfurt begann das digitale Zeitalter. Auch die Archivbestände wurden digitalisiert und sind nun in einem digitalen Massenspeicher langzeitarchiviert.


Quellen:
Unger, Torsten, Vom Kofferstudio zum Mediencenter - die Geschichte des Rundfunks in Thüringen 1925-200, Verlag Kamprad 2002.

Unger, Torsten, Ein Streifzug durch die Geschichte des MDR Landesfunkhauses in Erfurt, Eigenverlag MDR 2007.