Runtime

1946-1972

Extent

k.A.

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Online-Findbuch

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Ostheim vor der Rhön gehörte bis 1920 zum Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach und kam danach als Exklave Ostheim zum neugegründeten Land Thüringen. Im Zuge der Gründung der Thüringer Evangelischen Kirche im Jahr 1920 wurde die Superintendentur (Kirchenkreis) Ostheim Bestandteil der Thüringer Evangelischen Kirche.
Da Ostheim von der geographischen Lage her eine Exklave war, gelangte es nach dem II. Weltkrieg (1945) als Teil der amerikanischen Besatzungszone zum Freistaat Bayern. 1954 trat die Superintendentur Ostheim in ein Vertragsverhältnis mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern ein. Erst 1972 wurde das Gebiet nach komplizierten Verhandlungen auch kirchlich vollständig Bayern angegliedert. Seit dieser Zeit gehört die Superintendentur Ostheim zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.
Im Zusammenhang mit archivpflegerischen Arbeiten gelangte der Bestand der alten Superintendentur Ostheim, der sich damals noch in Ostheim befand, in das bayerische Landeskirchliche Archiv in Nürnberg. Er wird dort geführt im Abschnitt II. Außerbayerische Territorialkirchen. Das Archiv schließt mit dem Jahre 1971, die älteste Akte beginnt 1588.
Bei Benutzungswünschen wenden Sie sich bitte an das Landeskirchliche Archiv in Nürnberg (www.archiv-elkb.de).
Die hier verzeichnete Akte gelangte in anderem Zusammenhang in das Landeskirchenarchiv Eisenach und kann hier in Eisenach eingesehen werden.

Hinweis: Ein anderer Ostheimer Bestand, die Inspektion Ostheim, Laufzeit 1546 – 1923 befindet sich hier im Landeskirchenarchiv Eisenach und ist als Online-Finbuch abrufbar (siehe „1. Historische Bestände vor 1920, Bestand Nr. 11-023“).

Eisenach im September 2019
Dr. Hannelore Schneider