Runtime

(1670, 1676, 1680) 1718-1950

Extent

3,0 lfm = 163 AE

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Inhalt:
Kaimberg wird am 13.04.1333 anlässlich der Teilung des Hauses Langenberg unter den zugehörigen Dörfern als "Keime" erstmals urkundlich erwähnt. Als Kern der Ansiedlung ist sicherlich das Rittergut anzusehen, das 7/10 der Ortsflur umfaßte. Das Rittergut besaß bis 1836 die obere und bis 1856 die niedere Gerichtsbarkeit über Kaimberg, Thränitz, Grobsdorf (zur Hälfte), einen Wald in Gorlitzsch und zwei Häuser in Collis. Die Kirche war ein Filial von Thränitz. Kaimberg schulte bis zur Einrichtung einer Schule im Jahre 1870 nach Thränitz (Sachsen-Weimar).
Der Ort wurde am 01.07.1950 nach Gera eingemeindet.

Enthält:
Gemeinderat mit Gemeindeverwaltung (Bevölkerungslisten, Ortsgesetze, Protokolle Gemeinderatssitzungen), Grundvermögen, Gemeindebeamte, Gemeindekassensachen, Bauangelegenheiten (Tiefbau, Hochbau), Landwirtschaft, Kirchensachen/Friedhof (Begräbniswesen), Schulsachen, Fürsorge / Wohlfahrt / Versicherung,
Gewerbe (Berufsgenossenschaften), Statistik, Feuerwehr, Justizsachen, Militaria und Hoheitssachen (Landtags- und Reichstagswahlen).
Polizeiverwaltung mit Straf- und Ordnungspolizei, Melde- und Fremdenpolizei, Gesundheitspolizei, Veterinärpolizei (Viehseuchen), Gewerbepolizei und Feuerpolizei.
Standesamt.
Gemeindevertretung mit Wahlen und Verwaltung.
Rittergutsarchiv (Gerichtsakten; Nachlaßangelegenheiten).