Runtime
1934-1959
Extent
24 Akteneinheiten
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Content
Institutionsgeschichte
Seit 1902 hatte die Tierzuchtlehre im Landwirtschaftlichen Institut eigene Fachvertreter. Im Zusammenhang mit der Neuordnung der gesamten Landwirtschaftslehre Mitte der zwanziger Jahre wurde die Tierzuchtlehre eine selbständige Einrichtung. Die Institutionsbezeichnung ist nicht immer konsequent verwendet worden. In der Korrespondenz tauchen die Bezeichnungen 'Institut für Tierzucht' oder 'Tierzuchtinstitut' auf. Nach der Einrichtung eines milchwirtschaftlichen Laboratoriums 1931 erweiterten sich 1932 die Aufgaben und dementsprechend wurde die Amtsbezeichnung Anstalt für Tierzucht und Milchwirtschaft eingeführt. Seit etwa 1941 war die Bezeichnung Institut für Tierzucht und Milchwirtschaft gebräuchlich.
Abzugrenzen von diesem Universitätsinstitut ist die 1937 als Landesanstalt gegründete, bis 1955 bestehende 'Thüringische Landesanstalt für Tierzucht', deren Bezeichnung ebenfalls wechselte bzw. inkonsequent verwendet wurde (Forschungsanstalt ..., Anstalt ..., Institut für Tierzucht). Sie hatte ihren Sitz in Jena. Ihre Leitung wurde vom jeweiligen Direktor des [Universitäts-] Instituts für Tierzucht und Milchwirtschaft in Personalunion wahrgenommen, was eine enge Zusammenarbeit gewährleistete. Die Akten beider Einrichtungen sind nicht zu trennen, so dass diejenigen der Landesanstalt in den Bestand des Instituts eingegangen sind.
1969 wurde das Institut infolge der Hochschulreform an die Sektion Tierproduktion und Veterinärwesen der Karl-Marx-Universität Leipzig verlagert.
Bestandsinhalt
Allgemeine Institutsangelegenheiten.- Personalangelegenheiten.- Forschung.- Einrichtungen des Instituts, u. a. Mastprüfungsstall und Stammzuchtprüfungsanlage für Schweine, Versuchsstation für Schafszucht und Schafmilchverwertung.