Preface
Behördengeschichte:
Dem Rittergut Scheubengrobsdorf stand die Erbgerichtsbarkeit zu über Scheubengrobsdorf, Windischenbernsdorf und Teile von Frankenthal.
Seit dem Ende des 16. Jahrhunderts gehörte das Rittergut Scheubengrobsdorf der Familie von Ende. 1608 wurde es für 6 Jahre wiederverkäuflich an Wolf Heinrich von Zweymen verpfändet. 1650 kaufte Anna Sophia Pflug geborene von Meußbach das Rittergut Scheubengrobsdorf und verkaufte es 1669 an ihren Sohn aus erster Ehe Christoph Heinrich von Ende. Von diesem kaufte es 1671 Christoph Limmer. Nach dessen Tod 1685 erhielt es seine Tochter Anna Katharina, die sich 1703 mit Johann Georg Menius verheiratete. Über ihre Tochter Friederike Magdalene Date geborene Menius gelangte das Rittergut Scheubengrobsdorf 1729 an die Familie Date, in deren Besitz es bis 1855 blieb. Im Jahre 1855 kaufte es August Coder.
Bestandsangaben:
Der Bestand umfasst 13 Archivalien (0,1 laufende Meter) aus der Zeit von 1770-1854.
Die Lehn- und Handelbücher des Patrimonialgerichts Scheubengrobsdorf 1655-1862 (14 Bände) befinden sich im Bestand Reußisches Amtsgericht Gera.